Wenn Du unseren »Schnuppertauchkurs« gebucht hast oder du überlegst, dich zum DSD- Kurs anzumelden, findest Du hier Einführungsinformationen über das Tauchen.
Der PADI ® Discover Scuba Diving Kurs
Was Du über das Tauchen wissen musst
Beim Tauchen sollst Du Spaß und Freude haben. Schon lange ist Tauchen eine sichere Aktivität, der viele Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder (ab 8 Jahre) nachgehen. Du musst aber einiges wissen, damit Du sicher tauchen kannst.
Druckerhöhung mit zunehmender Tiefe
Du bist wahrscheinlich schon einmal im tiefen Becken deines Schwimmbades nach unten getaucht und hast bemerkt, dass du Druck auf deine Ohren bekommst. Der Wasserdruck, der auf dich einwirkt, erhöht sich mit zunehmender Tiefe, was du in deinen Ohren spürst. Die Ohren sind hinter dem Trommelfell mit Luft gefüllt und das Wasser drückt das Trommelfell nach innen, was dann schmerzhaft spürbar wird. Das nebenstehende Bild illustriert dir den Mechanismus: Wenn du einen gefüllten Luftballon in die Tiefe bringst, dann wird sein Volumen kleiner, weil ihn das umgebende Wasser zusammendrückt. Bringst Du ihn wieder an die Oberfläche, wird er dasselbe Volumen haben wie zuvor.
Abtrieb und Auftrieb
Wenn du einen Stein ins Wasser wirfst, beobachtest du, dass der Stein nach unten sinkt. Wenn du eine Plastikflasche ins Wasser wirft, siehst du sie auf der Oberfläche schwimmen. Wenn du sie nach unten drückst, wird sie wieder auftauchen. Abhängig vom Gewicht und vom Volumen eines Gegenstandes wird dieser schwimmen oder sinken. Das nebenstehende Bild illustriert dir das Phänomen. Wenn ein Objekt schwimmt, hat es einen »positiven Auftrieb« - es strebt immer nach oben. Wenn ein Objekt sinkt, hat es einen Abtrieb - es strebt immer nach unten.
Auswirkungen auf das Tauchen Taucher müssen unter Wasser mit dem erhöhten Druck , dem Auf- bzw. Abtrieb und dem Wärmeverlust umgehen. Der Druck wirkt sich auf Taucher folgendermaßen aus: Der Druck erhöht sich in den mit Luft gefüllten Hohlräume des Körpers: Die Ohren, die Nasennebenhöhlen, die Stirnhöhlen und die Lunge. Der Druck drückt die luftgefüllte Tauchermaske stärker an das Gesicht. Der Druck quetscht die kleinen Bläschen des Neoprenanzugs zusammen, sodass Taucher ihr Gesamtvolumen verlieren, was zu Abtrieb führt und sie sinken. Um diesen Druckfolgen entgegenzuwirken, wird folgendes gemacht: Es wird ein Druckausgleich gemacht, indem die Nase zugehalten wird und gegen diesen Widerstand ausgeatmet wird. Das öffnet die Verbindung zu den Ohren und füllt diese mit Luft, sodass der Druck ausgeglichen wird. Die Nasennebenhöhlen und die Stirnhöhlen sind offen mit der Nase verbunden, sodass sich hier der Druckausgleich von alleine einstellt (außer bei allergischen oder schnupfenbedingten Schleimhautschwellungen - hier besteht Tauchverbot!). Wenn du kontinuierlich ein- und ausatmest, werden die Lungen entsprechend belüftet. Nur wenn Du die Luft anhälst, kann es zu Problemen kommen. Daher gilt die wichtigste Regel des Sporttauchens: Halte niemals den Atem an - atme immer kontinuierlich ein und aus !! Um den Druck in der Tauchermaske auszugleichen, wird einfach ein wenig durch die Nase ausgeatmet, sodass Luft in die Maske gelangt. Der Abtrieb wird durch Lufteinlass in die Tarierweste ausgeglichen, indem dadurch das Gesamtvolumen wieder erhöht wird und wir so schweben können. Den Wärmeverlust verhindern wir, indem jeder Taucher einen Neoprenanzug anzieht, der ihn gut warm hält. Diese Maßnahmen werden im Kurs erklärt und geübt, sodass du dich unter Wasser wohl fühlst und erfolgreich tauchst.
Schutz vor Wärmeverlust
Wasser leitet die Körperwärme erheblich stärker ab als Luft. Daher wird Schwimmern und Tauchern im Wasser schneller kalt. Um das zu verhindern, ziehen Taucher isolierende Neoprenanzüge in verschiedenen Stärken an, die sie unter Wasser warm halten. Die Neoprenanzüge bestehen aus Kunststoff, in dem Unmengen von kleinen Luftbläschen eingeschlossen sind. Diese Luftbläschen isolieren gut, werden aber auch durch den Wasserdruck zusammengedrückt.
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Das wird »negativer Auftrieb« genannt. Auf einer bestimmten Tiefe kann ein Objekt aber auch schweben - es strebt weder nach oben noch nach unten, es hat »neutralen Auftrieb«.